Nina und Christian sind eines meiner Paare, die sich nächstes Jahr das Ja-Wort geben. Ich habe die beiden bereits im Sommer kennen gelernt und wir haben die ersten Details für ihre Trauung besprochen. Die beiden haben mir dann aber auch erzählt, dass sie es nicht gewohnt sind, vor der Kamera zu stehen. Und dass sie sich schon auch ein bisschen Gedanken darüber machen, ob sie das an ihrem großen Tag mit all der Aufregung, die dann noch dazukommt, so gelassen hin bekommen, damit die Bilder möglichst ungestellt und natürlich aussehen.

Ich habe Nina und Christian deshalb vorgeschlagen, dass wir ein Verlobungsshooting machen. Dann konnten die beiden ganz ungezwungen einmal schauen, wie es sich anfühlt, wenn eine Kamera auf sie gerichtet ist. Wir haben uns erst zum Kaffee trinken und dann zu einem kleinen Spaziergang südlich von Hamburg in ihrer Heimat getroffen und haben einfach drauf los gelegt. Es war ein toller Nachmittag mit einer ganz entspannten Atmosphäre und ganz viel Wärme und Herzlichkeit. So sind ganz schnell viele Bilder entstanden, die uns allen gut gefallen haben. Und die Ergebnisse haben auch gleich noch Verwendung gefunden und wurden für die Einladungskarten genutzt.

Ich lege das all meinen Brautpaaren sehr ans Herz: wenn es für euch ungewohnt ist und sich komisch anfühlt, dass ihr fotografiert werden, dann macht vorab ein Verlobungsshooting. Das ist eine super Möglichkeit sich mit der Situation vertraut zu machen und wir können auch schon ein bisschen üben, was bei euch besonders gut funktioniert. Dann sind am Hochzeitstag die Paarbilder ganz schnell im Kasten und schöne Erinnerungen geschaffen.