Ich habe letztes Jahr im Sommer zum ersten Mal Acroyoga probiert und war bereits nach der ersten Stunde total begeistert. Seitdem übe ich regelmäßig an (für mich) neuen Tricks. Da hat es mich natürlich riesig gefreut, dass ich diese Leidenschaft mit der Fotografie verbinden durfte und im Herbst direkt mein erstes Acroyoga Fotoshooting hatte. Ein ganz besonderes Businessfotoshooting sozusagen.

Die Bilder sind für Hannes von Being-in-Motion entstanden. Ich hatte euch ja schon berichtet, dass ich für Hannes eine ganze Serie für seine Website fotografieren durfte. Angefangen haben wir im Sommer mit den Businessportraits. Als diese „im Kasten“ waren, haben wir uns parallel an die Planung für das Acroyoga Fotoshooting gesetzt. Denn es war uns wichtig, dass die Bilder vom Stil und Bildlook für die Website aus allen 3 Bereichen seiner beruflichen Tätigkeit ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Daher war das Acroyoga Fotoshooting vor allem auch die Auswahl der Location entscheidend. Meist wird Acroyoga im Sommer in Parks praktiziert und auch oft dort unterrichtet. Allerdings bin ich ja bekanntermaßen kein besonders großer Fan von dieser grünen Umgebung. Grün ist als Farbe sehr dominant ist und lenkt oft vom eigentlichen Motiv ab. Ich konnte Hannes davon überzeugen, das Acroyoga Fotoshooting in den Boberger Dünen zu machen. Somit hatten wir einen hellen und schlichten Hinter- und Untergrund, der gut zu den anderen Bildern auf der Website passte.

Thematisch wollten wir mit der Fotoserie 2 Dinge kombinieren: wir wollten auf der einen Seite zeigen, wie Hannes als Trainer arbeitet und Einblicke in seine Workshops geben. D.h. wir brauchten ein paar Personen, die Spaß an dem Sport haben und als Models dabei waren. Ich hatte bei den letzten Workshops einfach ein paar Teilnehmer angesprochen und gefragt, ob sie Lust auf unser Fotoshooting hatten. Ergänzend sollten auch noch Bilder von schwierigeren Tricks entstehen, die Hannes für sein Portfolio benötigte.

Für dieses besondere Fotoshooting war es durchaus von Vorteil, dass ich selber schon erste Einblicke in den Sport bekommen habe. Denn so ist es für mich viel einfacher gewesen, die einzelnen Flows und Posen nachzuvollziehen. Und ich wusste genau, wie ich mich mit der Kamera positioniere, um alles perfekt einzufangen. Denn gerade bei den acrobatischen Übungen muss man als Fotograf schnell sein. Denn man kann die Posen nur eine gewisse Zeit lang halten.

Wir sind dann zu sechst in die Boberger Dünen gefahren und haben uns eine Ecke in der Düne ausgesucht, die sich vom Hintergrund gut geeignet hat und eben genug war, damit die Posen trotz Sand gut funktioniert haben. Gemeinsam haben wir das Moodboard besprochen, damit alle wussten, in welcher Reihenfolge wir welche Dinge fotografieren wollten. Es hat super viel Spaß gemacht und schon nach kurzer Zeit hatten wir die nötigen Motive für den Workshop Teil fertig fotografiert.

Für den zweiten Teil der Profi Fotos haben uns Hannes und Nina einmal gezeigt, wie es aussieht, wenn man Acroyoga richtig gut kann. Nach kurzer Zeit hatten wir dann auch einige Zuschauer, die nicht schlecht gestaunt haben, mit welcher Leichtigkeit die beiden die einzelnen Tricks gemacht haben. (Natürlich Corona-konform mit ausreichendem Abstand.)

Ganz besonders gefreut habe ich mich natürlich, als wir auch noch einen traumhaften Sonnenuntergang bekommen haben. Dies ist leider ja gar nicht so oft der Fall in Hamburg. Und das Fotografenherz schlägt besonders hoch, wenn der Himmel sich so schön gelb-orange färbt. Ich freue mich jedes Mal total, wenn ich meine Hobbys mit meinem Beruf kombinieren darf. Und wenn ich die Fotos anschaue, dann bekomme ich direkt wieder Lust auf Acroyoga und hoffe sehr, dass wir nach Aufhebung der Kontaktbeschränkungen bald wieder alle gemeinsam bei Hannes Workshops üben dürfen.