Den 6. Tag haben wir liebevoll unseren Wellnesstag genannt. Begonnen haben wir mit einem Aufstieg von ca. 1.000 Höhenmeter, der anfangs recht steil war, dann aber über einen einfacheren Höhenweg führte. Marcus ist dieses Mal nicht immer voraus gegangen, damit auch wir abwechselnd lernen konnten, wie man das Tempo für so eine Gruppe koordiniert und führt. Und das war gar nicht so einfach, denn die meisten von uns wären es viel zu schnell angegangen, was auf die Distanz vermutlich nicht funktioniert hätte. Aber es war richtig gut, das auch mal auszuprobieren und zu lernen.

      Unsere Tour führte uns Mittags ins Hirzer Gebiet zur Mahd Alm. Eine wunderschöne Hütte mit einem super schönen Ausblick und vielen Bänken und Liegestühlen mit einem traumhaften Ausblick. Hier haben wir nach dem Essen noch lange Rast gemacht und es uns in der Sonne so richtig gut gehen lassen. Anschließend folgte ein kleiner Abstieg zur Gompm Alm. Diese kleine Alm war so etwas wie das Paradies, wunderschön gelegen, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und einem tollen Außenbereich mit großen Liegeflächen und Hängematten. Es war meine ganz persönliche Lieblingsalm und das Highlight der Tour. Als Hochzeitsfotograf betrachtet man Locations meistens ja anders. Diese Alm wäre zum Beispiel einer der Orte, an dem ich mir vorstellen könnte zu heiraten. In der Natur, abseits von all dem Lärm einer Großstadt und mit einer traumhaften Kulisse. Die Gompm Alm ist keine klassische Station auf der E5 Route, sondern wir waren in diesem Paradies ganz allein. Geschlafen haben wir im Lager in einem alten Stall, aber hier gab es super viel Platz, neue Matratzen und kuschelige Decken. Abends wurden wir mit einem 4-Gänge Menü Deluxe verwöhnt. Als Vorspeise gab’s Tomaten mit Büffelmozzarella, als Zwischengang Pfifferlingsrisotto, dann Rippchen mit Kartoffelsalat und zum Dessert Heidelbeersorbet und Erdbeer-Mascarpone-Creme. Das Leben kann wirklich schön sein :)

      Aber auch hier sind wir wieder recht früh schlafen gegangen, denn der letzte Tag sollte der längste der Tour werden und da wollten alle noch mal gut erholt sein. Ich habe an dem Tag super wenig fotografiert, denn ich hatte das Bedürfnis einfach mal nur zu entspannen und zu genießen. Aber ein paar Impressionen gibt’s natürlich trotzdem: